Park Angiolina
Die Geschichte des Parks Angiolina stammt aus der Feder des Leiters der Wiener kaiserlich-königlichen Gesellschaft für das Anlegen von Parks, Carl Schubert. Er führt an, der ältere Parkteil wurde in der Periode 1845-1860 mit verschiedener autochtoner und exotischer Flora bepflanzt. Als 1882 der Park in den Besitz von der Gesellschaft »Südbahn« kam, gab Schubert dessen Erweiterung und Umgestaltung einen Sinn. Der Raum vor der Villa war früher, auch wie heute, im Geschmack des Biedermeiers gestaltet, mit verschiedenartigen Blumenbeeten auf relativ kleinem Platz, während der Großteil des Parks dem romantischen Konzept eines landschaftlichen Parks im Kleinen entspricht, mit Staffageobjekten wie das Schweizer Haus, Musikpavillon und das hölzerne Kaiserpavillon (um 1950 oder etwas früher weggeräumt), eingefügt in die projektierte Ambiente der ‚Rohnatur’. Unbehauerne Kalkgesteine unter den Bäumen aus der Kaukasiens Bergwildnis und Kalifornien (die kaukasische Tanne und die immergrüne kalifornische Sequoia gigantea) verflechten sich harmonisch mit Magnolien, Walddattel- und Bananenpalmen. Die Hauptsehenswürdigkeit des Parks sind Kameliensträuche, Schönheiten aus den weiten Philippinen, die zum Symbol Opatijas geworden sind.